Der 21 Kilometer lange Malecón von Mazatlán verbindet zahlreiche Strände. Alle Strände werden rege von Einheimischen und Touristen genutzt. Erfahre mehr über das Strandleben in Matazlán.
Im eigentlichen Wortsinn beschreibt Malecón die Strandmauer oder Küstenbefestigung. In der Umgangssprache wird es aber auch für den gesamten Küstenstreifen der Stadt benutzt.
Die Nutzung der Strände unterscheidet sich eventuell ein wenig von dem, was sich der durchschnittliche mitteleuropäische Reisende unter einem Strandurlaub vorstellt.

Ein Tag an den Stränden vom Mazatlán
Tagsüber sieht man vor allem mexikanische Urlauber am Strand. Die Menschen verweilen häufig mehrere Stunden in grösseren Gruppen. Man sitzt zusammen, unterhält sich, isst und trinkt. Die Getränkeversorgung erfolgt aus der eigenen Kühlbox; Nachschub gibt es im nächsten Supermarkt. Und der ist meist nur wenige Meter entfernt. Mitgebrachte oder gemietete Sonnenschirme, Tische und Stühle bilden das Zentrum des Zusammenseins. Tragbare Musikboxen und vorbei ziehende Mariachi Bands sorgen für mexikanisches Lebensgefühl.
Erwachsene nutzen das knietiefe Wasser zur gelegentlichen Abkühlung sowie zur Kommunikation mit ihren Kindern. Jugendliche verausgaben und necken sich, Kinder spielen stundenlang an der Wasserkante.
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Schwimmen, Sonnenbaden und Surfen
Richtig Schwimmen ist auch nur in den früheren Morgenstunden möglich. Dann ist die See noch ruhig. Später trennt eine heftige Brandung den Ozean von dem Bereich, in dem ein Erwachsener noch gut stehen kann. Hinter der Zone, in der die Wellen brechen, sieht man nur sehr sehr selten Menschen schwimmen. Auch konnte ich keine Surfer beobachten. Eine Bekannte erzählte mir, dass es gegen 5.00h Surfer auf dem Meer geben soll. Das ist leider nicht meine Uhrzeit.
Sonnenbadende kann man ebenfalls kaum beobachten. Mein Eindruck ist, dass sich ausländische Touristen und Rentner eher an den Pools und Terrassen der Hotels aufhalten.
Fliegende Händler
Fliegende Händler bieten ihre Waren in unaufdringlicher Weise an. Angeboten wird alles Mögliche: Sonnenbrillen, Schmuck, Tücher, Decken, Kunsthandwerk und vieles mehr. Meistens stammt die Ware aus regionaler Produktion, billige Massenware sieht man selten.
Kulinarisches wird ebenfalls variantenreich kredenzt. Mexikaner machen von den Angeboten regen Gebrauch, was für mich darauf hindeutet, dass Preis und Qualität stimmen.
Ein freundliches „No Gracias“ reicht, dass die Händler weiter ziehen. Über ein „Hola, ¿cómo está?“ freut man sich, ohne direkt aufdringlich zu werden.
Einen Mazatlán Beach Guide in englischer und spanischer Sprache gibt es auf mazatlantoday.net.
Sonnenschirme und private Strände
Sonnenschutz in Form von Sonnenschirmen, Pavillons, Tischen und Stühlen werden an fast allen Stränden vermietet. Glücklicherweise gibt es keine Bereiche, die gegenüber mitgebrachtem Equipment verteidigt werden. Man kann sich überall niederlassen.
Auch sahen wir keine abgesperrten Privatstrände, die z.B. nur von Hotelgästen genutzt werden können. Das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass in Mexiko der Strand immer öffentlich ist. (Wobei sicherlich Ausnahmen von dieser Regel zu finden sind.)
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In der Nacht am Malecón
Der Spass in Sand und Meer endet spätestens eine Stunde nach Sonnenuntergang. Sowohl das Meerwasser als auch die Aussentemperaturen bleiben warm in Mazatlán, so dass eher Vernunft und die Aussicht auf das Abendessen den Aufenthalt beenden lassen. Jedoch: Mit der Dämmerung erwacht das Leben an den befestigten Strandpromenaden, insbesondere an den Abschnitten von Olas Altas und Playa Norte.
Die Standmauer ist ein Ort, an dem man sich niederlässt und diskutiert, konsumiert, das Treiben beobachtet oder die Zweisamkeit in der lauen Sommernacht geniesst.
Ein günstiges Unterfangen, denn kleine Läden mit günstigem, kühlen Bier gibt es hier wie Sand am Meer :-). Unterhaltung bieten die anderen, unzähligen Passanten. Menschen flanieren oder fahren mit Fahrrad, Trotti oder sonstigen spektakulären Fahrzeugen auf der nebenliegenden Strasse auf und ab … und im Rücken rauscht noch immer romantisch der Ozean.
An Feiertagen und an Wochenenden
An Feiertagen und Wochenenden sind einige Strände brechend voll und die Menschen sitzen dicht an dicht. Auch der befestigte Malecón ist dann am Abend menschenüberströmt. Die Stimmung ist positiv, entspannt und ausgelassen. Eine Partystimmung, die ohne Ausfälligkeiten auskommt.
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