Wenn man sich länger in Mexiko aufhalten möchte, benötigt man – wie in jedem anderen Land auch – ein Visum. Als Tourist bekommt man traditionell bei der Einreise ein Visum für 180 Tage. Aufgrund des vergleichsweise liberalen Umgangs mit den Ereignissen in 2020 hatte der Ansturm durch Touristen aus USA, Kanada, Australien und Europa jedoch deutlich zugenommen. Einige Touristen haben das Land auch nicht nach 180 Tagen wieder verlassen. Dies führte zu einer restriktiveren Vergabe der Touristenvisa. Bis heute ist es an vielen Flughäfen so, dass Touristen, die nicht aus den USA einreisen, ihr Rückflugticket vorzeigen müssen.
Vom Visum zur Aufenthaltsbewilligung (Residencia) in Mexiko
Mit einer Aufenthaltsbewilligung gelten diese oben genannten Restriktionen nicht. Die beiden wichtigsten Aufenthaltsbewilligung in Mexiko sind:
- temporäre Aufenthaltsbewilligung (Visa de residencia temporal) und
- permanente Aufenthaltsbewilligung (Visa de residencia permanente).
Die temporäre Aufenthaltsbewilligung wird für ein Jahr ausgestellt. Anschliessend kann man sie um maximal drei Jahre verlängern. Nicht inkludiert ist hier eine Arbeitsbewilligung. Es besteht jedoch die Möglichkeit, als Einzelunternehmer zu arbeiten oder ein Unternehmen zu gründen.
Beide Aufenthaltsbewilligung werden üblicherweise bei mexikanischen Konsulaten und Botschaften im Ausland vor der Einreise beantragt . Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, in welchem Land.
Diese Kriterien werden zwar einheitlich vom mexikanischen Staat vorgegeben. Die verschiedenen Botschaften legen sie jedoch unterschiedlich aus. Die an den Botschaften / Konsulaten geltenden Regelungen sind jeweils auf deren Webseite veröffentlicht (Beispiel: mexikanische Botschaft in der Schweiz). Wir haben gehört, dass es lohnen kann bei einer anderen Botschaft nachzufragen, wenn man die Kriterien für die Aufenthaltsbewilligung nicht erfüllt.
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Visum erhält man üblicherweise bei der mexikanischen Botschaft im Ausland
Wir starteten den Prozess an der mexikanischen Botschaft in Bern. Unsere Erfahrung ist: wenn man alles genau so macht, wie auf der Webseite beschrieben, geht es schnell. Wenn nicht, kann es sehr lange dauern. Eine Antwort auf eine Email kam immer genau nach einer Woche. Wenn die Unterlagen geprüft wurden und man den Termin hat, ist alles sehr angenehm. Der Mitarbeiter vom Konsulat ist sehr nett (…wie eigentlich alle Mexikaner) und gibt einem auch Ratschläge, wie man in Mexiko besser zurecht kommt. Z.B., dass man den Immigrationsprozess in Mexico mit einen Berater vor Ort machen sollte. Im Konsulat hat man mir sogar noch Goethes Faust auf spanisch geschenkt.
Einreise mit dem Visum
Von diesem Termin an hat man ein spezielles Einreisevisum, welches für 180 Tage gültig ist. Innerhalb dieses Zeitraums muss man die Immigration in einem Migrationsbüro in Mexiko abschliessen. Wichtig ist, dass man sich bei der erstmaligen Einreise genau dieses Visum abstempeln lässt und man nicht als Tourist einreist. Solche Fehler sind in Mexico später nur schwer bzw. teuer zu korrigieren. Ab dem Tag der Einreise hat man dann 30 Tage Zeit, sich auf einem Migrationsbüro zu melden. Der Prozess vor Ort unterscheidet sich zwischen den unterschiedlichen Behörden, insbesondere hinsichtlich der Dauer.
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Wir wussten, dass der Prozess es in Los Cabos an der Baja California Sur sehr schnell geht. Und das war tatsächlich so: Innerhalb eines Tages hielten wir die temporäre Aufenthaltsbewilligung (die sog. Greencard) in der Hand.
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