Highlight des heutigen Tages: Grundstücke anschauen. Unsere Nachbarin hat für andere Bekannte eine Tour mit einem Immobilienvermittler ihres Vertrauens organisiert. Wir können mitgehen. Man muss sich folgendes Vorstellen: wir sind in einer sich entwickelnden Region. 50 km weiter südlich, in Los Cabos steht schon alles voller Hotelbunker der internationalen Hotelketten. Tägliche Direktflüge von Kanada und USA (sowie mindestens wöchentlich von Europa) bringen den Massentourismus über den San Jose del Cabo International Airport (SJD) an den Südzipfel der Halbinsel.
Hier, am Cerritos Beach, gibt es bisher nur einige kleine Hotels. Es gibt wunderschöne Strände, von denen einige Strandabschnitte zum Schwimmen geeignet sind, an anderen soll die Strömung gefährlich sein.
In den Wintermonaten (November bis März) kann man vom Strand aus Wale sehen.
Das Klima ist trocken und die Temperaturen sind, abgesehen von den Monaten Juli und August, in denen es sehr heiss ist, sommerlich warm. Im Herbst in Hurricane Saison.
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Die Preise für die Grundstücke, die wir gesehen haben, bewegen sich zwischen 80T USD bis 200T USD für ca. 2000 m². Die Angebotspreise haben sich seit letztem Sommer gefühlt verdoppelt. Wie immer entscheidet die Lage. Seafront Grundstücke sind für über eine Mio. USD ausgeschrieben.








Die Grundstücke, die wir besichtigen, liegen nicht direkt am Strand. Mit dem Velo wäre es es vielleicht 10 Minuten dort hin. Sobald man die Chance hat das Meer zu sehen, zumindest von einer potentiellen Dachterasse, verdoppelt sich der Preis, wobei man nie weiss, ob einem nicht doch irgendwann eine Hotel vor die Nase gebaut wird, das unter Umständen höher ist, als offiziell erlaubt.
Grundsätzlich ist das Land nicht erschlossen, ausser, dass man es über eine Sandpiste erreichen kann. Eine Erschliessung mit Frischwasser oder Kanalisation ist nicht absehbar. Wasser kommt mit grossen Trucks und Abwasser wird in „Septic Tanks“ gesammelt und abgeholt. Bohren nach Grundwasser ist offiziell nicht erlaubt.
Elektrizität kann in der Nähe sein, wenn schon jemand privat in eine Leitung investiert hat. Die Alternative ist natürlich eine Inselanlage mit Solarstrom. Wir haben hier schon sehr professionelle Installationen gesehen.
Das Land ist noch von endemischen Pflanzenarten besiedelt; einige davon dürfen nicht gerodet werden. Z.B. grosse Kakteen, was eine Herausforderung beim Hausbau sein kann… wobei offensichtlich mit Augenmass entschieden wird, was bleiben muss.
Beim Fahren durch das unwegsame Gelände löst sich die Batterie vom Auto unserer Bekannten. Dank Nachbarschaftshilfe können wir das nötige Werkzeug auftreiben und Karsten kann die Batterie wieder befestigen.



Nun wird es auch schon dunkel. Dinner im Shakas, dass mittlerweile unser Lieblings-Restaurant hier ist.
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