Die Abreise in ein 9-monatiges Sabbatical kann einen schon nervös machen. Es ist noch viel zu tun und man muss voll konzentriert sein…
Was kommt mit ins reduzierte Gepäck?
Dienstag Morgen und ich habe ich meine Sachen noch nicht gepackt. Ich weiss zwar, was ich ungefähr mitnehmen will. Es ist aber offensichtlich, dass noch deutlich reduziert werden muss. Ich werde mitnehmen: einen Rucksack sowie eine Sporttasche, welche noch als Handgepäck durchgehen können. Dazu einen Beutel als „Personal Item“. Zuletzt einen weiteren Beutel, in dem ich Dinge transportiere, die bis zum Abflug noch aufgebraucht oder aufgegessen werden müssen.
Mein Mann wird nervös. Ich auch.
Das Haus muss final geleert werden
Von 13.00h – 16.00h haben wir einen Transporter bei Quickrent.ch gemietet, mit dem wir die Matratzen und die letzten Dinge in die Storage Unit bringen können. Zeit und auch der Platz in der Storage Unit werden langsam knapp.
Dennoch: Um 14.30h haben wir alles verstaut.
Die Kontrollschilder des Autos müssen zum Strassenverkehrsamt
Für meinen Mann bleibt nun Zeit, um die Kontrollschilder vom unserem Auto beim Strassenverkehrsamt zu deponieren, um dies für die nächsten neun Monate still zu legen.
Ich habe in der Zwischenzeit letzte Dinge aufgeräumt und noch einmal alle Räume gesaugt. Vor dem Haus sind noch ein paar Müllsäcke hinzu gekommen. Das Haus ist nun komplett leer. Es steht zum Verkauf. Noch wissen wir nicht, dass wir unser Haus nie wieder als Eigentümer betreten werden.
Nun fertig machen zur Abreise
Es folgt die Verabschiedung bei unseren unmittelbaren Nachbarn mit längerem Gespräch, Klärung kleiner Details und einem Bier. Um 17.40h holt uns ein Freund zum Abschieds-Essen in der Stadt ab, welches auch ein kleines Dankeschön für ihn und einen weiteren Freund sein soll. Sie hatten uns beim Ausräumen und Einlagern der Möbel mehrmals geholfen.
Die letzte (zu) kalte Nacht für eine lange Zeit
Nach dem Abendessen fahren wir mit dem Zug ins Hotel am Flughafen. Wir waren vom Aparthotel ins Hilton Zurich Airport umgebucht worden. Eigentlich hatte ich mich schon auf diese Nacht gefreut. Es ist aber extrem kalt im Zimmer, so dass ich am nächsten Tag froh bin, schnell wieder entfliehen zu können.
Jetzt geht’s los: die Ent(?)-Spannung steigt
Jetzt geht es endlich wirklich los zum Flughafen Zürich. Der italienische Taxifahrer, der uns dort hin bringt, ist sehr erfreut, dass er uns mit seinen Spanischkenntnissen zu beeindrucken kann.
Wir machen uns auf zu einem Sabbatical nach Mexiko für neun Monate. Das finale Ende unsere neuen Journey ist offen. Auf dieser Taxifahrt fällt vieles von mir ab. Natürlich werden die neuen Herausforderungen nicht lange auf sich warten lassen. Dennoch: viele alte Sorgen sind erst einmal abgehakt oder können für ein paar Wochen beiseite gelegt werden.
Adiós, altes Leben. Mexiko, wir kommen!
Höre hier unseren Song „Sabbatical Dreams“ 🙂
Schreibe einen Kommentar