Die meiste Zeit unserer Mexikoreise wollen wir auf der Baja California Sur am Cerritos Beach verbringen. Dieser faszinierende Ort hat jedoch einen Nachteil: ohne Auto ist man aufgeschmissen. Hier gibt es lediglich eine Busverbindung von Los Cabos nach La Paz.
Anfangs fuhren wir einen Mietwagen. Das wird natürlich langfristig zu teuer. Wir müssen ein Auto kaufen.
Welchen Fahrzeugtyp sollen wir kaufen? Einen Neuwagen, ein Seminuevo oder Chocolate Car
Hier, an Baja California Sur, sind wir in der Wüste. Im südlichen Teil gibt es zwei asphaltierte Hauptstrassen. Die MX 19 und die MX 1. In Los Cabos, Todos Santos und La Paz sind die meisten Strassen asphaltiert. Ansonsten fährt man auf Sandpisten. In Cerritos Beach gibt es noch keine einzige asphaltierte Strasse. Tiefe Löcher, herausstehende Steine, Waschbrett-Profil und teils extrem steile Passagen, sind die Regel.
Daher soll das Auto viel Bodenfreiheit und idealerweise einen Allradantrieb haben. Mit seiner Afrika-Erfahrung weiss mein Mann zwar, dass man auch mit einen alten Golf überall hin kommt, aber – neben allen sachlichen Argumenten – macht das Autofahren mit einem geländetauglichen 4×4 unter diesen Bedingungen einfach mehr Spass.

Was ist ein Chocolate Car
In Mexico und insbesondere an der Baja California findet man viele in den USA immatrikulierte Autos, die mit oder ohne ausreichenden Versicherungsschutz oder ordentlicher Verzollung unterwegs sind. Sie werden Chocolate Cars genannt. Woher dieser Name kommt, wissen wir nicht. Vielleicht kann uns das ja jemand schreiben? Der mexikanische Staat gab einem bis vor Kurzem die Gelegenheit, diese Chocolate Cars einfach und günstig zu legalisieren. Dieses Angebot lief jedoch Ende März 2023 aus.
Wir hätten sogar die Möglichkeit gehabt, ein solches Auto aus vertrauenswürdiger Quelle zu kaufen. Uns war aber die Zeit am Ende zu knapp. Schliesslich sind wir erst Mitte März 2023 hier angekommen und hatten noch viele andere administrative Themen auf der Agenda.
Seminuevo, ein halbneues Auto bzw. ein Gebrauchtwagen
Verbringe erholsame Tage in unserem Gästezimmer in Cerritos Beach auf der Baja California Sur in Mexiko
In den ländlichen Regionen Mexikos müsste man nach europäischen Massstäben vermutlich mehr als die Hälfte der Fahrzeuge sofort stilllegen. Unsere Skepsis gegenüber einem günstigen und privat gekauften Gebrauchtwagen war daher hoch.
Es gibt bisweilen widersprüchliche Aussagen zu den administrative Auflagen und mit dem Autokauf verbundene Risiken. So muss man z.B. bei einem jüngeren Auto (ab 2012?) die Rechnungen sämtlicher Vorbesitzer für die Immatrikulation nachweisen können. Ob man offene Steuerrechnungen und Bussgelder der Vorbesitzer erben kann, ist uns ebenfalls nicht so ganz klar. Es bringt ja nichts, einen günstigen Wagen zu kaufen, der einem dann nur Probleme bereitet. Daher schied ein Gebrauchtwagen, gekauft von privat, aus.
Die Angebote bei den grossen Autohäusern, die unseren technischen Anforderungen entsprachen, waren rar.
Die Website SemiNuevos gibt übrigens einen guten Überblick, über die verfügbaren Gebrauchtwagen.
Angeboten wurden mehrheitlich US-Fabrikate mit 6stelliger Laufleistung in Meilen. Was natürlich für diese US Autos sprach, war der sonor blubbernden Sound der V6 oder V8 Motoren. Spurverbreiterungen und Höherlegungen waren ebenfalls sehr beeindruckend. Gegen diese Fahrzeuge sprachen die hohen Preise verglichen mit dem Fahrzeugzustand und der zu erwartende Benzinverbrauch.
Neuwagen
Das beste Preis- Leistungsverhältnis findet man bei den asiatischen Mid-Size Trucks. Mid-Size Truck sind die mittelgrossen Pick-ups, die man überall auf der Welt findet. Günstig und in Mexiko weit verbreitet ist der Toyota Hillux 4×4 Diesel. Dieser ist anerkanntermassen robust und Afrika-approved. Ein Neuwagen ohne Bling Bling, d.h. mit Handschaltung, Stahlfelgen und Stoffsitzen, wollen wir kaufen. Die Verkäufer nennen es Baustellenfahrzeug. Ein sparsames Fahrzeug, für das wir am Ende der Reise leicht einen Käufer finden sollten.
Wir kaufen (k)einen Toyota Hillux
Wir bestellen einen Toyota Hillux
Neuwagen sind im Sommer 2023 auf der Baja California Mangelware. Wir gehen zum Toyota Händler in La Paz und können dort einen Wagen bestellen. Ganz unverbindlich können wir uns auf die Wartelisten schreiben lassen.
Wir bestellen einen zweiten Toyota Hillux
Voraussetzungen für die Bestellung ist:
- die Aufenthaltsbewilligung mit der so genannten CURP (Clave Única de Registro de Población / eine eindeutige Personennummer),
- der übliche proof-of-address durch eine aktuelle Stromrechnung oder ähnliches und
- der mexikanische Führerschein.
Alles kein Problem für uns, da wir dies in den ersten 14 Tagen erledigt haben. Ach ja, auch das mexikanische Bankkonto, welches wir bei der BBVA eröffnet haben, erweist sich als hilfreich.
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In La Paz sind wir auf Rang 6 der Warteliste. Da die Bestellung unverbindlich ist, fahren wir nach Los Cabos zum Toyota-Händler und bestellen dort das gleiche Auto. Die Farbe ist uns egal. Auf welcher Wartelistenposition wir sind, bleibt in Los Cabos bis zum Schluss intransparent.
Die Verkäufer in beiden Autohäusern sagen uns, dass die Lieferzeiten bei 3 Monaten und mehr liegen. Leider können wir mit den Händlern keinen Weg finden, um unserem dringenden Bedarf Nachdruck zu verleihen und ein paar Plätze auf der Warteliste nach vorne zu rücken.
Wir warten auf dem Festland auf einen Neuwagen
Wir entledigen uns des Mietwagens und fliegen auf’s Festland. In Guadalajara und Mazatlán kommen wir gut ohne Auto zurecht. Natürlich fragen wir bei den Autohändlern regelmässig nach dem Stand unserer Bestellung. Auch zeigen wir Interesse an anderen Modellen oder gebrauchten Fahrzeugen. Nichts! Die Aussagen zu Warteposition und Lieferzeiten werden jedoch zunehmend widersprüchlicher.
Während der gesamten Zeit gibt es zumindest in Baja California Sur nicht einen gebrauchten Hillux auf dem Markt. Auf die gleiche Situation treffen wir bei Toyota in Mazatlán. Dort sind die Lager leer. Irgendwie können einem die Verkäufer auch leid tun.
Die gesamte Situation bestärkt uns in der Annahme, dass wir wir einen Wagen, wenn wir je einen bekommen, auch wieder gut verkaufen können.
Open Your Mind: Der Nissan Frontier
In Mazatlán lernen wir einen bestens vernetzten Amerikaner kennen. Er kennt Ansprechpartner bei Nissan, sowohl in Mazatlán als auch in Los Cabos. Das Basismodell vom Nissan Frontier ist irgendwie vergleichbar mit dem bestellen Toyota Hillux. Der Nissan Frontier wird in Mexiko gefertigt. In Europa wird das Modell übrigens als Navara verkauft. Mercedes hat die Plattform ebenfalls für einige Zeit verwendet. Spannend ist der Nissan somit allemal. Aufgrund der (ehemaligen?) Kooperation mit Mercedes hoffen wir vom positiven Einfluss der besten Motoren- und Getriebebauer zu profitieren.
Beim Nissan-Händler in Mazatlán haben wir keinen Erfolg. Er bietet uns sogar den alten Hillux seines Schwiegervaters an, doch das wäre kein guter Deal für uns.
Endlich ein neuer Nissan Frontier für uns
Der Nissan Händler in Los Cabos vermittelt uns den Eindruck, dass sie demnächst ein Auto für uns erhalten werden. Die Verkäuferin ermuntert uns, schon einmal das Geld zu überweisen. Wir entscheiden, dass wir das Auto zuerst sehen wollen. Zurück in San Jose del Cabo ist dann unser erster Weg zum Nissan-Händler, wieder mit dem Mietwagen. Das Auto ist aber nicht da. Es soll in einigen Tagen kommen. Genauer in 10 Tagen oder auch in 20 Tagen. So genau weiss man das dann doch nicht. Wir können aber schon einmal das Geld überweisen. Das weitere Gespräch ergibt, dass die Autos mit der Fähre von Mazatlán kommen. Auf der Fähre haben Lebensmittel immer Priorität, so zumindest die Verkäuferin.
Wir schauen einmal mehr beim Toyota-Händler in Los Cabos vorbei. Die gute Nachricht: Die Lieferung unseres Autos wird uns jetzt für in 6 Wochen in Aussicht gestellt. Wir sehen kein spannendes gebrauchtes Auto.
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Kaufen wir einen Toyota Tacoma?
Bei Toyota in La Paz schauen wir natürlich auch wieder persönlich vorbei. Unser Kontakt hier ist Roberto, ein umtriebiger Verkäufer und Bekannter eines Freundes von Cerritos Beach. Am Vorabend hat er zwei neue Toyota Tacoma inseriert. Wir sind bereit, eines dieser begehrten Autos zu kaufen. Als wir am nächsten Tag mittags in La Paz ankommen, sind die Tacomas bereits verkauft. Roberto erzählt uns, dass er die Facebook-Werbung für die gebrauchten Fahrzeuge aus eigener Tasche bezahlt, was sich für ihn sehr rentiert.
Wir kaufen (endlich) einen Seminuevo Nissan Frontier bei Toyota in Laz
Wieder schauen wir uns nach gebrauchten Alternativen um. Dieses Mal finden wir einen Nissan Frontier 4×4. Auch wenn das Auto zwei Jahre alt ist und schon 80‘000 km Geschichte geschrieben hat, macht es einen guten Eindruck. Der Wagen mit Vollausstattung begeistert uns obwohl unsere Vernunft ja immer zum Basismodell tendierte.

Wir machen eine Probefahrt. Es fühlt sich alles gut an: 4×4, Untersetzung, Differenzialsperre, alles funktioniert. Nur die Bremsen sind ein wenig mau. Wir verhandeln noch ein wenig den Preis; Bremsen und Öl sollen noch ausgetauscht werden. Auch dieses Mal sollen wir den Betrag überweisen, ohne dass wir einen Vertrag in den Händen halten. Das sei hier so der Prozess. Ich glaube ihm das, aber es gefällt mir nicht. Roberto ist ein lustiger Typ, mit dem man reden kann. Ausserdem hat er eine Rechtsausbildung im Hintergrund. Er versteht meine Bedenken. Wir einigen uns darauf, dass wir den von mir gewünschten „Vertrag“ per Mail schliessen. Das heisst: er schreibt uns in der Mail genau auf, was wir mit der nun folgenden Überweisung erwerben werden. Ich bin zufrieden.
Unterlagen für den Autokauf in Mexiko
Für den Autokauf benötigen wir unsere permanente Aufenthaltsbewilligung, den Proof of Address und ein Konto, von welchem aus wir das Auto bezahlen können. Mit der BBVA in México hat der Händler offensichtlich gute Erfahrungen gemacht.
Bezahlung
Die Formalitäten dauern nicht besonders lange. Wir überweisen schnell online das Geld, denken wir. Aber gibt es ein Tageslimit auf dem Konto, welches sich nur mit der BBVA-Karte an einem BBVA-Automaten verändern lässt. Die Karte liegt leider zu Hause. Die Lösung: wir überweisen in zwei Tranchen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
Nun sind wir nur noch drei kleine Schritte vom eigenen Auto entfernt:
- Der Autohändler muss das Auto parat machen (d.h. Bremsen tauschen, Ölwechsel etc.)
- Wir brauchen eine Versicherung
- Das Auto muss immatrikuliert werden
Der Hillux ist da!
Ein paar Stunden nachdem wir das Geld überwiesen haben, erreicht uns eine Nachricht von Toyota in Los Cabos. „Herzlichen Glückwunsch, Ihr Hillux ist da!“
Wir sind ein wenig fassungslos und verärgert. Hiess es nicht vor 4 Tagen, dass der Wagen in 6 Wochen kommen soll?
Go with the flow und Comittment zur Entscheidung. Vermutlich haben wir jetzt sowieso keine andere Wahl mehr. Wir teilen dem Autohaus in Los Cabos mit, dass wir auf den Hillux verzichten. Erledigt, der Fall.
Autoversicherung in Mexiko
In México benötigt man als Halter eines Fahrzeugs eine Haftpflichtversicherung. Und dies scheint einer der Punkte, die energisch von der Polizei durchgesetzt werden. Bei einem Unfall ohne Versicherung, findet man sich schnell im Gefängnis wieder bis der Schaden beglichen ist. Und, das kann dauern…
Unser Autoverkäufer vermittelt die Versicherung. Das zweite Angebot, inklusive Zusatzversicherung für die USA, nehmen wir.
Wir bezahlen die Versicherung und warten auf Rückmeldung. Irgendetwas hat mit der Überweisung soll nicht geklappt haben. Wir schalten unsere mexikanische Nachbarin ein und das Problem löst sich. Aber die Zeit vergeht…
Immatrikulation in La Paz
Die vom Händler in Aussicht gestellte Fahrzeugübergabe am kommenden Montag erschien uns von Anfang an etwas optimistisch. Eine Kulturdimension mit der man lernt umzugehen. Aber auch der Dienstagtermin kann nicht gehalten werden. Wir verlängern etwas zerknirscht den Mietwagen um einen weiteren Tag.
Es ist mittlerweile Mittwoch Vormittag. Unser Verkäufer ist nicht erreichbar. Können wir das Auto heute holen? Unklar. Wir fahren auf Verdacht los nach La Paz. Die Fahrt dauert meist um die 90 Minuten pro Weg. Die Stecke hat zusätzlich noch die Herausforderung, dass Gringos im Mietwagen gerne mal von der Polizei kontrolliert werden.
Wir erreichen den Toyota Händler und das Auto ist tatsächlich abholbereit. Roberto ist da und ansprechbar. Mit der Versicherung ist jetzt alles in Ordnung. Bleibt nur noch das kleine Detail der Immatrikulation. Diese übernimmt ein spezieller Helfer (Gestor genannt). Das sind Menschen, die einem die administrativen Schritte gegen ein kleines Entgelt abnehmen. Sie kennen die Prozesse auf den Behörden und sind vor Ort bestens vernetzt. Ausserdem ersparen sie einem die Warterei auf den Amtsstuben.
Für einen Moment sieht alles entspannt aus. Wir fahren mit unserem neuen Nissan in ein nahegelegenes Café, ohne Schilder, was aber kein Problem ist. Und warten dort.

Täglich grüsst das Murmeltier: Proof of Address in La Paz
Das Telefon klingelt. Es gibt ein Problem mit der Proof of address. Kennen wir schon von der RFC Nummer, die wir ebenfalls in La Paz bekommen haben. Obwohl wir den Proof of Address bereits für den Führerschein vorlegen mussten, benötigt die Behörde nun noch eine aktuelle Strom- oder Internetrechnung unseres Vermieters. Und die Adresse auf der Rechnung muss exakt mit der auf der Fahrerlaubnis übereinstimmen.
Es ist mittlerweile 17:00 Uhr. Ich kontaktiere unsere Vermieterin. Obwohl diese auch mitten im Arbeitstag steckt, reagiert sie relativ bald. Dennoch: die Uhr tickt, die Behörde schliesst um 18:30 Uhr. Unser Berater sagt uns, dass wir ohne passende Rechnung zumindest heute nicht weiterkommen. Um 18:00 Uhr erklären wir unserer Vermieterin nochmal, dass wir in La Paz sitzen und dass wir ohne ihre Hilfe keine Nummernschilder bekommen. Wir sind mittlerweile die letzten Kunden. Dann, um 18:15 Uhr kommt die gewünschte Rechnung. Ein PDF per WhatsApp. In México funktioniert fast alles per WhatsApp. Das Dokument leite ich direkt per WhatsApp an unseren Gestor weiter. Dann geht es über den gleichen Kanal weiter zur freundlichen Dame hinter dem Schalter.
Kurz vor Türschliessung, um 18:29 Uhr, halten wir unsere Nummernschilder in den Händen.
Nun gehts zurück zu Toyota. Der Tag wurde bereits für alle sehr lang. Roberto, vor einer Stunden zurück in Autohaus gefahren ist, nimmt ungläubig zur Kenntnis, dass wir es doch noch geschafft haben. Plan B wäre gewesen, ohne Kennzeichen nach Cerrritos Beach zu fahren und am Morgen wieder zurück zu kommen. Zuvor hätten wir noch den Mietwagen in Los Cabos abgeben müssen.
In der Dunkelheit zurück nach Cerritos Beach
Roberto hilft uns beim Anbringen der Nummernschilder und diverser Plaketten. Stolz präsentiert er uns sein schweizer Taschenmesser dabei. Wir sind jetzt tatsächlich Besitzer eines Nissan Frontier 4×4 Diesel.

Die Autofahrt nach Hause findet nun im Dunklen statt – etwas, was wir normalerweise vermeiden. Nachts hat es alle Arten von Tieren auf der Strasse und es ist ein bisschen gespenstisch in der Dunkelheit.
Am nächsten Tag brechen wir früh auf, um den Mietwagen bis Mittag in Los Cabos abzugeben. Unser weiterhin geplanter, kleiner Roadtrip auf die andere Seite der Halbinsel (East Cape) kann nun, mit dem neuen Auto, beginnen. Wir haben uns eine längere Strecke über eine Sandpiste (hier dirt road genannt) vorgenommen. Ideal für den neuen Truck.
Informiere Dich in einem persönlichen Gespräch über Reisen, Auswandern oder Leben in Mexiko.
Recap
Mittlerweile sind seit dem Autokauf einige Wochen vergangen und einige Tausend Kilometer wurden – teilweise auf wirklich üblen Strecken – gefahren. Wir sind zufrieden mit unserem Nissan. Die Ledersitze sind sehr angenehm bei den warmen Temperaturen. Ich schätze besonders die Rückfahrkamera. Aber auch die Automatikschaltung und Einstieghilfen (Karsten sagt immer, dass das Rock Slider sind) sind nicht zu verachten. Die Seitenscheiben sind dunkel foliert. So sieht man zwar abends kaum etwas in den Seitenspiegeln, dafür sind wir von aussen nicht so schnell als Gringos erkennbar.
Fazit: manchmal bekommt man zwar nicht das, was man will, aber das, was man braucht 🙂
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